Die neue Gesichtsbedeckung mit Tragezwang


Mann mit Maske

Unser aller Alltag hat sich gravierend verändert. Lebensmittelpunkte haben sich verlagert, Arbeitsabläufe wurden umstrukturiert und Freizeitaktivitäten verschoben.
Auch das gegenwärtige Alltagsbild ist bedeutend anders geworden.
Überall tragen die Menschen eine Mundschutzmaske oder eine Schutzmaske. Je nachdem ist es auch eine FFP2 Maske.
Manch ein Mensch, der besonders betroffen ist von den Einschränkungen der Auflagen, wägt das Tragen einer Mundschutzmaske sehr genau ab. Sie würde die Sauerstoffzufuhr senken, das Atmen sei erschwerter, so kursieren manche Meinungen. Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen machen scheinbar diesen Menschen das Leben schwer.
Also lieber doch Schutzmasken?
Drücken diese nicht zu sehr am Kopf?
Ist das nicht irgendwie auch schädlich?
Man sollte sich bewusst machen, dass Corona ein gefährlicher Virus ist, der seinen Weg in den Körper über die Atemwege oder die Augen sucht. Einmal im Körper angelangt, nistet sich das Virus ein.
Und beginnt seine zerstörerische Kraft zu entfalten.
Haben sich die Menschen, welche die Unannehmlichkeiten des Tragens einer Schutzmaske hervorheben, einmal Gedanken darüber gemacht, was die Konsequenz einer Erkrankung mit dem Virus wäre?
Wie es wäre, eine Sauerstoffmaske, bzw. Beatmungsmaske tragen zu müssen?
Welche nicht ausschließlich am Körper anliegt, sondern auch Schläuche in den Körper dabei eintreten können?
Alles im Leben ist relativ.
Das Schmerzempfinden ist wie auch die Toleranzgrenze bei jedem Menschen sehr subjektiv. Was für den einen Menschen schlimm und qualvoll scheint, ist für den anderen Menschen eine Lappalie.
Man sollte sich vor Augen führen, dass es nicht primär um einzelnes Befinden geht. Nicht um individuelle Empfindsamkeiten.
Es geht um das Wohl aller Menschen. Überall auf unserer schönen Welt.
Werte wie Zusammenhalt und Nächstenliebe kommen vermehrt zum Tragen. Das Zurücknehmen können, weniger das Stellen in den Vordergrund.
Und das Relativieren von Unannehmlichkeiten.
Geht man in ein Krankenhaus, steuert auf eine Intensivstation zu. Sieht die Ärzte und das Pflegepersonal. Sieht deren unermüdlicher Einsatz, deren Kampf dem Virus. Kann man da eine FFP2 Maske ablehnen wollen?
Schaut man weiter. In ein Krankenzimmer. Auf einen infizierten Kranken. Der, wenn die Infektion schwer verläuft, verkabelt und beatmet an Maschinen angeschlossen ist.
Würde man in diesem Augenblick auf die Idee kommen, es gäbe das Virus nicht?
Es ist alles erfunden?
Es ist nicht notwendig, Masken und Schutzausrüstung zu tragen?
Sieht man solch einen kranken Menschen vor sich, kaum den zähen Schleim abhustend bekommend, wirken diese Fragestellungen dann vielleicht doch nicht hohl?
Würde man in einer solchen Situation nicht bereitwillig zu einer Maske greifen, um sich zu schützen? Und dadurch wiederum Familie und Freunde zu schützen?
Nun ist ein infizierter Kranker vor unseren Augen eindeutig. Und zum Glück nicht für allzu viele Menschen alltäglich.
Doch braucht es dieses Bild des Erkrankten?
Ist die Gefahr der Ansteckung nicht allgegenwärtig?
Die Verbreitung des Virus lebt von unserer Unvorsicht. Gedankenlosigkeit nährt die Ausbreitung.
Keime, die sich über den Luftweg übertragen, sind immer extremst gefährlich. Und heimtückisch.
Das Tragen einer Maske verhindert nach heutigem Stand der Medizin keine Ansteckung zu 100 Prozent. Doch als wissenschaftlich erwiesen gilt die Tatsache, dass eine Ansteckung deutlich erschwert wird.
In diesem Sinne:
Bitte schützt euch selbst und Andere.